Mappach ergreift Chance

31. März 2017

Wie kürzlich in den Zeitungen berichtet (BZ und OV), befasst sich der Ortschaftsrat in Mappach  mit dem Breitbandausbau und dem Anschluss ans Glasfasernetz. Der Geschäftsführer der dort ansässigen Firma oscon, Oliver Sachs, sieht Mappach in einer Vorreiterrolle. Wie schon damals, als er das Internet per Funk nach Mappach geholt hat.

Fakt ist, dass im Rahmen des Glasfasernetzaufbaus der Hausanschluss für rund 700€ zu haben ist, sofern nicht mehr als 15 Meter Leitungen verlegt werden müssen. Diese Anschlüsse werden vom Zweckverband Breitbandausbau Lörrach bezuschusst. Später könnte der Anschluss des Hauses locker bis zu 3000€ teuer werden. Durch die Anbindung des eigenen Hauses an das Glasfasernetz steigert sich der Wert des Hauses deutlich. Zudem ist man zukunftssicher. Wird das Haus nicht angeschlossen, wird das Internet auf der „letzten Meile“ über die Kupferkabel der Telekom  zu den Endkunden kommen. So sind maximal 50Mbit/s möglich. Mit einem Glasfaseranschluss werden heute schon Tarife bis zu 200Mbit/s angeboten. Die Geschwindigkeiten sind jedoch theoretisch nach oben offen.

Ortsvorsteher  und CDU-Mitglied Helmut Grässlin sieht ebenfalls den Vorteil in einem direkten Hausanschluss und stellt sich auf die Seite von Hr. Sachs, in dem er für die Bewohner für die Sache gewinnen will. Auch CDU-Vorsitzender Karl Rühl sieht diesen Weg schon lange als den einzig Richtigen. Der Hausanschluss mit Glasfaser im Rahmen des Breitbandausbaus gefördert durch den Zweckverband ist eine Chance, die man nicht verstreichen lassen sollte.

 

 

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